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Mallorca: Was es zu sehen gibt

Ein Großteil der Besucher verbringen ihren gesamten Urlaub an dem Strand, wo sich ihr Hotel befindet, und wissen nicht, wie attraktiv eine Rundfahrt auf der Insel sein kann.

Beginnen wir mit der Hauptstadt, Palma de Mallorca, und ihrer wunderschönen Bucht, der Bahía oder Playa de Palma (Tipp Reise-Angebote). Der Weg vom Hafen nach El Arenal führt 16 Kilometer am Meer entlang und ist ideal für einen Fahrradausflug. Es gibt hier herrliche Strände zu sehen, darunter El Portixol, El Molinar, Coll d'En Rebassa und Can Pastilla (Tipp Reiseangebote).

Illetas und Santa Ponsa (Tipp Reiseangebote) sind weitere großartige Strände mit feinem Sand und kristallklarem Wasser.

Eine andere empfehlenswerte Ausflugs-Route führt in die Bergkette Sierra de Tramuntana, die im Nord-Osten parallel zum Meer verläuft. Hier sollten Sie die malerische Ortschaft Calvía, gelegen in typisch mediterraner Landschaft, mit ihrer romanisch-gotischen Kirche Iglesia Parroquial und dem Schloß Castillo de Bemdinat aus dem 18. Jahrhundert besuchen.

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Der Weg nach Andraitx führt an romantischen Fischerdörfern und einigen der schönsten Landschaftsbildern auf der Insel vorbei. Camp de Mar ist eine wundervolle Bucht mit einer kleinen Insel in ihrem Zentrum, und Puerto de Andraitx ist ein Natur-Hafen mit Pinienwäldern. Andraitx selbst bietet einen herrlichen Überblick über die Küste, sowie einige sehenswerte Bauwerke: die Kirche Iglesia Parroquial, sowie den Palast von Son Mas. San Telmo zählt zu den meistbesuchten Orten der Insel. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen die Festung aus dem 16. Jahrhundert sowie die Ruinen des Sa Trapa Klosters in der Umgebung. Von hier aus kann man weiters einen Ausflug zu der Insel Isla Dragonera unternehmen.

Folgt man der Straße N-710 von Andraitx am Meer entlang, kann man Puigpunyent mit seinen Oliven- und Mandelkulturen, und Valldemosa mit seiner Real Cartuja , wo Chopin den Winter 1838/39 verbrachte, sowie seinem romantischen Hafen besuchen. Deiá, ist eine weitere sehr schöne Ortschaft, deren Bauwerke in beeindruckender Harmonie mit der Natur stehen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der einzigartige Friedhof des Orts. Die Bahía de Lluc Alcari ist ein sehenswerter Strand.

Soller beeindruckt den Besucher mit seinen herrschaftlichen Häusern. Weiters findet man hier eine kuriose Straßenbahn, die zum Hafen führt, und einen romantischen Fischerhafen. Sehenswürdigkeiten sind die neugotische Kirche Parroquia de San Bartolomé, das Museum Museo de Soller und das Konvent von San Francisco. Unweit davon befindet sich Biniaraix , ein außergewöhnliches Beispiel für die typisch mallorquinische Architektur. Auf engen Bergstraßen, die durch wunderschöne Landschaft führen, erreicht man Sa Calobra mit dem Kloster von Lluc, gelegen auf einer der höchsten Bergspitzen Mallorcas. Gleich in der Nähe kann die kleine Ortschaft Escorca, wo es ein interessantes Museum gibt, besucht werden.

Pollensa, am Fuß zweier Berge gelegen (von beiden bietet sich ein hervorragender Rundblick), ist geradezu ein Pflichtbesuch. Hier findet man den Turm Atalaya de Formentor, aus dem 16. Jahrhundert, die Ruinen der Festung Castell del Rei, aus dem 14. Jahrhundert, die Parroquia de Santa María de los Angeles, ein Tempel griechisch-römischen Stils, das Sanctuario de Puig de Maria, und einen sehenswerten Kalvarienberg . Die "Via Crucis" führt zu einer Kapelle aus dem 14. Jahrhundert. Das Museum von Pollença zeigt Gemälde, mittelalterliche Kunst sowie eine interessante zoologische Sammlung. Der 6 Kilometer entfernte Fischerhafen Puerto de Pollença hat sich zu einer Künstlerkolonie entwickelt. Gegründet wurde sie von Anglada Camassara, dessen Werke im Museum ausgestellt sind. Auch das Geburtshaus des Poeten Costa i Llobera kann hier besucht werden. In der unmittelbaren Umgebung findet man die herrlichen Strände Cala de San Vicente und Playa de Formentor.

Am gegenüberliegenden Extrem der Bahía de Pollensa liegt die mittelalterliche Stadt Alcudia . Nehmen Sie sich Zeit für einen Spaziergang durch die engen Gassen, zwischen Palastbauten aus dem 16. und 17. Jahrhundert, und besichtigen Sie die Kirche, Iglesia Parroquial, das Stadttor, Puerta de la Ciudad, sowie das Römische Theater . Die Straße N-717 führt uns nun nach Inca, bekannt für seine Textil- und Schuhproduktion. Einen Besuch wert sind die Kathedrale sowie die typischen Weinkeller mit ihren botes congranyades genannten riesigen Fässern. Vom nahegelegenen Berg Puig de Santa Magdalena entbietet sich ein herrliches Panorama. Über Binissalem führt der Weg nun zurück nach Palma.

Eine andere Route führt, die N-717 entlang, Richtung Süd-Osten. Hier sollten Sie Llucmajor besuchen, und die sehenswerten Landschaften in der Umgebung, etwa die bekannte Bahía de Pi . Die Befestigungen von Santanyí erinnern an eine Zeit, als Piraten von der Nachbarinsel Cabrera aus häufig die Stadt angriffen. Das Stadttor, Porta Murada, ist noch erhalten. In Felanitx, bekannt für seine Weinproduktion, sollte man die Kirche Iglesia Parroquial und das Sanctuario de San Salvador besuchen.

Manacor ist die zweitgrößte Stadt auf den Balearen. Die Herstellung von Möbeln, Glaswaren und Kunstperlen sind hier von wirtschaftlicher Bedeutung. Das Archäologische Museum zeigt eine bedeutende Sammlung prähistorischer und paläochristlicher Objekte. Das nahegelegene Petra ist der Geburtsort von Fray Junipero Serra, des Gründers von Missionen im heutigen Kalifornien. Das Geburtshaus des Mönchs, das Kloster aus dem 17. Jahrhundert, und die Einsiedelei von Nuestra Señora de Bonany können hier besichtigt werden. Porto Cristo ist eine Zone von hoher touristischer Bedeutung. Sehenswürdigkeiten sind die Naturhöhlen Cuevas de Drach, mit einem unterirdischen See, das Acuario, wo man die Unterwasser-Fauna der Balearen bestaunen kann, und der Exotic-Park mit zahlreichen Kakteen und exotischen Vögeln. Der Weg führt nun weiter die Küste entlang, vorbei an herrlichen Stränden wie der in der Bahía de Artá gelegenen Cala Millor (Tipp Reiseangebote). Artá selbst ist wegen seiner zahlreichen Baudenkmäler interessant: eine Burg, mehrere kleinere Palastbauten, das Kloster von San Francisco, die Iglesia Parroquial, sowie ein Museum mit bedeutenden prähistorischen Ausstellungsstücken. In Ses Paises wurden wichtige Funde aus der megalythischen Epoche gemacht. Auch die schönen Naturhöhlen, Cuevas Naturales de Artá, sowie der herrliche Ausblick über die Bahía de Alcudia von der nahegelegenen Capilla de Betlem, verdienen Erwähnung.

Das malerische Fischerdorf Cala Ratjada (Tipp Reiseangebote), nahe der Festung Castillo de Capdepera aus dem 13. Jahrhundert, wurde in einen Wohnbezirk umgewandelt. Hier sollten Sie sich die Jardines de Casa March, eine bedeutende Privatsammlung moderner Kunst, den gigantischen Turm Torre de Canyamel aus dem 12. Jahrhundert, sowie die wunderschöne Cala Mesquida nicht entgehen lassen.

Einen Besuch wert ist schließlich auch der Naturpark Parque de la Albufera. Um ihn herum führt übrigens ein 12 Kilometer langer Radwanderweg.

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