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PALOS DE LA FRONTERA: La Rabida

Palos de la Frontera ist ein hübsches weißes Dorf welches seine malerische Art bewahrt hat, trotz seiner florierenden Industrie und Landwirtschaft.

Palos gilt auch als "Wiege der Entdeckung Amerikas", da von seinem Hafen 1492 die Schiffe von Christoph Kolumbus und der Brüder Pinzón aufbrachen, um die Neue Welt zu entdecken.

Hier befinden sich die mittelalterliche Kirche San Jorge, Foto wo die Seeleute vor der Abfahrt die Messe besuchten, der Brunnen "La Fontanilla" Foto, von dem sie tranken, und das ehemalige Wohnhaus des Gebrüder Pinzon, welches heute ein kleines Seefahrts-Museum beherbergt.

3,5 km vom Zentrum entfernt befindet sich das "Conjunto Monumental de La Rábida", das Herz der Ruta Colombina. Im Franziskanerkloster Santa Maria de la Rabida Foto verbrachte Kolumbus mehrere Jahre, ehe er endlich seine Entdeckungsreise nach Indien beginnen konnte, auf der er den damals noch unbekannten Kontinent Amerika entdecken sollte. Das Kloster stammt aus dem 14. und 15. Jahrhundert, verfügt über einen sehenswerten Kreuzgang in gotischem Mudejar-Stil, und es können zahlreiche Ausstellungsstücke und Dokumente aus der Zeit des Kolumbus besichtigt werden.

Unweit des Klosters befindet sich der alte Hafen mit der Muelle de las Carabelas (Dock der Caravellen), der originalgetreu wiederaufgebaut wurde, mit Lagergebäuden, Kantinen und den Geschäften diverser Handwerker Foto. Besonders beeindruckend sind aber sicherlich die exakten Nachbildungen der drei Schiffe des Kolumbus Foto. Selbst das Innere der Schiffe wurde nachgebildet, einschließlich der Ladung, Nahrungsvorräte und Figuren der Seeleute Foto. Es erscheint heute kaum vorstellbar, daß man mit solch kleinen Schiffen den Ozean überqueren konnte.

Am Hafen liegt auch das Foro Iberoamericano, ein beeindruckendes Auditiorium mit Platz für bis zu 4000 Personen, errichtet anläßlich der 500-Jahres-Feier der Entdeckung Amerikas.

Die Isla del Encuentro ("Insel der Begegnung") stellt das erste Aufeinandertreffen der Entdecker mit den ursprünglichen Einwohnern Amerikas und ihrer Lebensweise dar.

In der Sala de Exposición siglo XV ("Ausstellung des 15. Jahrhunderts") können wir eine audio-visuelle Zeitreise unternehmen und erhalten unter anderem interessante Informationen zum kartographischen Wissen jener Zeit und warum Kolumbus überzeugt war, einen kürzeren Seeweg nach Indien zu finden als nach Westen in den Atlantischen Ozean segelte.

Zum Abschluß bietet sich noch ein Spaziergang durch den botanischen Garten Parque Botánico José Celestino Mutis an, wo man zahlreiche lateinamerikanische Pflanzenarten, einen See mit Wasserpflanzen sowie ein Freiluft-Skulpturmuseum besichtigen kann.



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