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Ronda: Sehenswürdigkeiten

Große Dichter, unter ihnen Rainer Maria Rilke, Gustav Doré und Ernest Hemingway ließen sich von dieser beeindruckenden Stadt inspirieren, viele Zivilisationen prägten ihre Geschichte, und Ronda bewahrt dieses Vermächtnis sorgfältig.

Die Frühgeschichte
Mehrere prähistorische Funde bezeugen die Urgeschichte dieser Region, darunter die Cueva de la Pileta, eine Höhle mit großartigen Wandmalereien, und das Dolmen de Chopo.
Die Römerzeit
Nahe Ronda befinden sich die Reste der römischen Siedlung Acinipo Foto, die unter anderem in den Schriften von Plinius erwähnt wird. Besonders gut erhalten ist das Amphitheater.
Die Maurische Epoche Foto
Izn-Rand Onda, wie Ronda unter den Mauren hieß, war eine der wichtigsten Städte im muslimischen Spanien. Erhalten sind die arabischen Bäder, die Brücke Puente Viejo, sowie zwei kleinere Paläste:

Casa de Mondragón wurde von den katholischen Königen nach der Eroberung Rondas von den Mauren - einem wichtigen Prestigeerfolg bei ihrem Zug auf Granada - bewohnt.

Die Casa del Gigante (Haus des Riesen) ist ein "Miniatur-Palast" und gilt als eines der besterhaltenen Beispiele der Nazari-Architektur. Das Gebäude hat eine sehr alte Geschichte, beispielsweise stammen die Steinreliefs mit Abbildungen von Riesen bereits aus der phönizischen Zeit.

In einer nahegelegenen Villa, einst ein Teil der Casa del Gigante, befindet sich das Weinmuseum der Stadt Ronda, das einen Einblick in die Jahrtausende alte Traditions des Weinbaus gewährt. Darüberhinaus werden Weinverkostungen angeboten.
Die Epoche der Rückeroberung
Das herausragendste Bauwerk aus dieser Zeit ist das Kloster Colegiata de Santa Maria la Mayor Foto, erbaut an jener Stelle, wo sich zuvor die maurische Moschee befunden hatte.
Die jüngere Vergangenheit
Trotz der wichtigen Rolle, die Ronda in früheren Epochen gespielt hatte, stammen die eindrucksvollsten Monumente aus dem 18. und 19. Jahrhundert.

An erster Stelle steht die Puente Nuevo Foto, die Neue Brücke, die sich in einer Höhe von fast 100 Metern über den Fluß Tajo spannt. Sie sieht zwar ähnlich aus wie ein römisches Aqaedukt, wurde aber im 18. Jahrhundert vom Architekten José Martin de Aldehuela erbaut.

Das andere interessante Bauwerk ist die Plaza de Toros Foto, eine sehr originelle Stierkampf-Arena neoklassischen Stils, erbaut 1784 vom selben Architekten. Sie spielte in der Geschichte des Stierkampfs eine wichtige Rolle: der legendäre Torero Pedro Romero begründete hier die "Escuela Rondeña", die rondenische Schule des Stierkampfs, die im Gegensatz zur bis dahin tonangebenden sevillanischen Schule stand.

Noch eindrucksvoller als die Bauwerke aber ist zweifellos die spektakuläre Lage der Stadt.

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