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STIERKAMPF: So läuft eine Corrida ab Foto

Für alle, die nicht mit dem Stierkampf vertraut sind, möchten wir nun chronologisch den Ablauf einer Corrida beschreiben. Danach möge jeder selbst entscheiden, ob er einen Stierkampf in sein Programm eines Spanien-Besuchs aufnimmt.

Am Beginn steht der Paseillo. Alle Mitwirkenden ziehen in die Arena ein und stellen sich dem Publikum vor. Zwei berittene Alguacilillos erbitten dann symbolisch vom Komitee den Schlüssel zur "Puerta de los Toriles", dem Tor, hinter dem sich die Kampfstiere befinden.

Der eigentliche Stierkampf besteht nun aus drei durch Horn-Signale getrennten Teilen, die Tercios genannt werden. Normalerweise nehmen übrigens drei Toreros an einer Corrida teil, und auf jeden davon entfallen zwei Stiere.

Im ersten Tercio verwendet der Torero die Capote, ein relativ großes Tuch von purpurroter und gelber Farbe. Zwei berittene Picadores, die den Stier mit einer Lanze abwehren, kommen dann in der Arena.

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Im zweiten Teil stehen nun die Banderilleros im Mittelpunkt. Sie müssen zwei Banderillas, mit bunten Bändern geschmückte Spieße, in den Rücken des angreifenden Stieres stoßen.

In der abschließenden "Suerte suprema" verwendet der Torero die Muleta, ein kleines rotes Tuch. Nun muß er seine faena, seine Meisterschaft im Umgang mit dem Stier, beweisen, und ein künstlerisches Gleichgewicht zwischen menschlischer Geschicklichkeit und animalischer Kraft herstellen. Am Ende der Corrida tötet der Torero den Stier, indem er ihm sein Schwert in den Nacken stößt.

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